Von Einer die sich umzog, um die Liebe zu lehren.

Im antiken Griechenland – eine Herrscherin verliert ihr Herz an den rechtmässigen Thronfolger – sie versucht ihn für sich zu gewinnen. Mit List und einer gehörigen Prise Eloquenz, verdreht sie nicht nur dem jungen Prinzen den Kopf, sondern auch dem alten Philosophen und seiner Schwester.  Kurzerhand ein paar Männerklamotten übergeworfen und ab ins feindliche Lager, so dachte sie es sich zumindest. So verstrickt sich Léonide verkleidet als Phocion in verschiedenen Teilen des Stücks mit dem durchgehenden Thema der Gefühle. Denn einmal angekommen, merkt sie, dass sie alle Bewohner des Anwesens zu ihren Gespielen machen muss, da sie sonst ihr Ziel nicht erreichen kann. Sie verführt den Philosophen Hermocrate, der weiss, dass sie eine Frau ist, als eine Frau die sie nicht ist. Die Schwester Léontine als Phocion, sowie den Prinzen Agis zunächst nur als Freund. Sie stellt ihre Fähigkeit der Manipulation zu schau, wenn sie immer wie mehr in die Tiefe der einzelnen Charaktere kommt und bringt alle dazu sich willenlos hinzugeben, worauf sie Aigs zum Mann nimmt.